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Publikation
“500 Jahre Nikolaitana”

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Kein „totes Museum, sondern eine Anstalt, in der geforscht und gelehrt wird, in der also die angesammelten Schätze in lebendiger Weise nutzbar gemacht werden…“ sollte entstehen, so steht es im Protokoll der Versammlung zur Gründung eines Leipziger Schulmuseums am 28.04.1914. Es sollte sehr lange dauern, bis tatsächlich in Leipzig ein Schulmuseum eröffnet wurde, das auf diese berühmte Tradition Leipziger Reformpädagogen zurückgeht. Das „forschende, entdeckende Lernen“ sollte schon damals als wichtiges pädagogisches Prinzip die belehrende Langeweile in der Schule und im Museum ersetzen. Eine Forderung, die bis heute gilt.

Bei der zweiten Gründung 1984 wurden die Relikte der alten Schule gesammelt und in Vitrinen präsentiert, um vor allem die Errungenschaften der sozialistischen Schule besser preisen zu können. Nach der Schließung 1998 erhielt das Museum im Jahre 2000 seine neue Bestimmung und den derzeitigen Standort am Goerdelerring 20.

Unter der Leitung von Elke Urban wurde mit der Berufung eines wissenschaftlichen Beirates das Museum mit einer neuen Konzeption als „Schulmuseum - Werkstatt für Schulgeschichte“ wieder eröffnet. Das seither bestehende Leitbild, sowie das Museums- und Sammlungskonzept werden fortlaufend weiter entwickelt.

Museumsgebäude

Von 1911 bis 1913 errichtete die Alte Leipziger Feuerversicherung am damaligen Thomasring ein Verwaltungsgebäude. Nach 1945 wurde es von amerikanischen und sowjetischen Geheimdiensten und von 1950 bis 1989 durch das Ministerium für Staatssicherheit der DDR genutzt. 1957 erfolgte dessen Erweiterungsbau auf dem benachbarten Matthäikirchhof in dem sich seit 2000 das Schulmuseum befindet.

Forschung

Die Sammlung wird durch wissenschaftliche Forschung erschlossen und ständig erweitert. Durch Publikationen, Ausstellungskataloge und Vorträge werden unsere Forschungsergebnisse öffentlich verbreitet und zur Diskussion gestellt. Zudem bieten wir auch die Möglichkeit, die Bibliothek und unsere Sammlungen für eigene Recherchen zu nutzen.