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“500 Jahre Nikolaitana”

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Auf dieser Seite finden Sie eine kleine Auswahl unserer Publikationen.

Freiheit und Verantwortung -
Leipziger Schulen im Aufbruch 1989

Der Film zeigt den Aufbruch zur Demokratie aus der Perspektive von Eltern, Lehrern und der “Initiative Freie Pädagogik”, die damals vor allem “Freiheit für alle Schulen” gefordert hat.
Überall in der DDR waren Schulen im Aufbruch und suchten nach Alternativen. Direktoren wurden abgesetzt und neue vom Kollegium in geheimer Abstimmung gewählt. Eltern mischten sich ein in die Unterrichtsgestaltung und verlangten andere Schulbücher. Fächer wie Wehrkunde und Staatsbürgerkunde gab es plötzlich nicht mehr.
Zehn Schulen in freier Trägerschaft eröffneten den Schulbetrieb schon im Sommer 1990. Nie zuvor oder danach gab es so viel Bewegung im Schulwesen wie in diesen Monaten des Aufbruchs.Die Frage, was aus den kühnen Reformideen nach zwanzig Jahren geworden ist und wie die Protagonisten von damals die Entwicklung heute einschätzen, zieht sich als roter Faden durch den Film. Aber auch die heutige Schülerperspektive kommt nicht zu kurz.

Der  Film wurde finanziert vom Förderprogramm der Sächsischen Landesregierung "Friedliche Revolution und Deutsche Einheit" und der Stadt Leipzig.
Projektleitung: Cornelia Müller
Kamera / Drehbuch / Schnitt: Uwe Willmann und Gunther Fischer

 

Für Frieden und Sozialismus seid bereit!

Mit der gefilmten Unterrichtsstunde „Heimatkunde 1985“ erleben viele, die die DDR bisher nur von Spielfilmen á la „Good bye Lenin“ kannten, eine andere Seite dieses Staates, in der man innerhalb weniger Minuten „Gefangener“ eines Systems werden konnte, das in Gut und Böse trennte. Die meisten Schüler verhalten sich im Rollenspiel wie Feiglinge, die der Ausgrenzung des Nichtpioniers, des Außenseiters, gleichgültig gegenüber stehen. Trotz vorheriger ausdrücklicher Ermutigung zum Widerstand nutzen sie dafür nicht ihre Möglichkeiten, obwohl das für sie in diesem Experiment keine negativen Folgen haben würde.

Das Projekt wurde gefördert von der Stiftung Demokratische Jugend (“Zeitensprünge”)
Projektleitung: Elke Urban
Die Darsteller sind Schüler des Evangelischen Schulzentrums Leipzig
Filmaufnahmen: Gunter Fischer, Schnitt: Uwe Willmann

 

Geteilte Erinnerungen
Jugend in Leipzig unterm Hakenkreuz. Schüler fragen - Zeitzeugen berichten

Im Juni 2006 wurde im Schulmuseum ein ganz besonderes Leipziger Geschichtsbuch der Öffentlichkeit vorgestellt. Angeregt durch Zeitzeugeninterviews aus dem Filmarchiv des Schulmuseums korrespondierten 25 Leipziger Jugendliche verschiedener Schulen mit jüdischen und nichtjüdischen Leipzigern, die heute zum Teil in Israel, Kanada, USA, Großbritannien oder der Schweiz leben, um deren Erinnerungen an ihre Geburtsstadt zu erfragen. Schlimme Ereignisse aber auch schöne Erinnerungen sind in dem Buch nachzulesen und durch viele Fotos illustriert.

Das Projekt wurde durch das Bundesförderprogramm CIVITAS ermöglicht.
Erscheinungsjahr: 2006

 

Kinder in Uniform – Generationen im Gespräch über Kindheit und Jugend in zwei deutschen Diktaturen

Die beiden Generationen, die in diesem Buch über Kindheit und Jugend in zwei deutschen Diktaturen befragt werden, sind die Eltern und Großeltern heutiger Jugendlicher. Einst waren sie Pimpfe, Hitlerjungen und Jungmädel zur Zeit des Nationalsozialismus, oder Mitglieder in Pionierorganisationen bzw. der Freien Deutschen Jugend im Sozialismus. Die Erinnerungen geben Einblicke in die Alltagswelt der Zeitzeugen, sie erzählen über »Dienste«, Gruppennachmittage und Fahnenappelle. Die  Interviewten werfen mit ihren Erzählungen neue Fragen auf. Ist ein Vergleich der Jugendorganisationen möglich?

Erscheinungsjahr: 2008
 

Lernen für den Führer?

Dieser Spielfilm zeigt in mehreren kurzen Geschichten, wie schwer es für die Kinder der dreißiger Jahre war, der Begeisterung für den Nationalsozialismus zu widerstehen. Sehr geschickt wurden sie durch ihre Lehrer beeinflusst, selbst im Unterricht lernten sie zu marschieren. Ein ausgegrenztes jüdisches Mädchen fand Mitleid beim Schulleiter. Eine Lehrerin wurde in der Schule von der Gestapo verhaftet, da sie Flugblätter verteilte. Keine der Geschichten ist erfunden.

Das Projekt wurde gefördert von der Stiftung Demokratische Jugend (“Zeitensprünge”)
Projektleitung: Elke Urban
Die Darsteller sind Schüler des Evangelischen Schulzentrums Leipzig
Filmaufnahmen: Gunter Fischer, Schnitt: Uwe Willmann