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Leipzig gehörte während der Zeit des Nationalsozialismus zu den Zentren jugendlicher Opposition. Ab Mitte der 1930er Jahre fanden sich Arbeiterjugendliche in ihren Wohnvierteln jenseits der Hitlerjugend zusammen. Die Leipziger Meuten kleideten sich anders als die HJ, gestalteten ihre Freizeit selbstbestimmt und wurden stellenweise mit Flugblättern und verschiedenen Aktionen gegen den NS-Staat aktiv.
Für viele Jugendliche endete das in Zuchthäusern, Jugendgefängnissen und Erziehungsanstalten des NS-Regimes.In der DDR blieben sie weitgehend unbekannt, da die Leipziger Meuten nicht dem kommunistischen Widerstand zugeordnet werden konnten.
Der Autor und Historiker Dr. Alexander Lange hat ihnen seine Doktorarbeit gewidmet und leitet dieses Projekt im Schulmuseum.
Ebenso wurde im Rahmen dieses Projekts der Film „Kein Bock auf HJ – Die Leipziger Meuten“ produziert. Regie führte Gunther Fischer.
Anmeldungen unter info@schulmuseum-leipzig.de
Grußwort von Prof. Dr. Thomas Fabian, Jugendbürgermeister der Stadt Leipzig, zur Ausstellungseröffnung
Informationen zum Buch Die Leipziger Meuten. Jugendopposition im Nationalsozialismus. Eine Dokumentation.
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