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Was bewegt jüdische Vertriebene nach mehr als sechzig Jahren in ihre Geburtsstadt Leipzig zurückzukehren?
Auf Einladung der Stadt Leipzig blicken sie auf die wichtigsten Stationen ihrer Kindheit zurück und erinnern sich. So verschieden die Lebenswege nach 1939 auch sein mögen, verbindet doch fast alle 42 Interviewpartner in diesem Buch ihre Schulzeit.
Wie kann es sein, dass die positiven Erinnerungen an jene Zeit bei diesen jüdischen Vertriebenen stärker sind als die Trauer über den Verlust der einstigen Heimat? Wie hat die Schule damals auf ein unbekanntes Leben in einem fremden Land vorbereiten können? Welche Leipzig-Bilder haben sich erhalten, welche wurden korrigiert?
Die von Elke Urban geführten Interviews geben Antworten auf diese Fragen und vermitteln vielfältige Eindrücke zum Leben vor 1939 in Leipzig.
Das Buch wird am Montag, den 27. Juni 2011 um 11:00 Uhr im Festsaal des Neuen Rathauses, Leipzig von Oberbürgermeister Burkhard Jung, der Museumsleiterin Elke Urban, sowie Channa Gildoni (Israel), Thea Hurst (England), Ruth M. Rees (England), Miriam Brookfield (USA) und Thea Bollag-Schächter (Schweiz) vorgestellt.
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