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Die Leipziger Schulen standen im 20. Jahrhundert unter dem Einfluss zweier Diktaturen. Kinder und Jugendliche wurden indoktriniert und sollten zu staatskonformen Bürgern erzogen werden. Dennoch gab es immer wieder Lehrer und Schüler, die ihre wenigen verbliebenen Handlungsspielräume nutzten, um dagegen Widerstand zu leisten. Ihr auflehnendes Verhalten hatte für die Andersdenkenden meist schwerwiegende Folgen. Unsere neue Ausstellung bietet Einblicke in die Motivation dieser Abweichler, ihre Taten und die daraus resultierenden Konsequenzen. Aufgeworfen wird damit auch die Frage, inwiefern es heute Mut und Zivilcourage braucht, um das Recht auf freie Meinungsäußerung wahrzunehmen und somit die Demokratie zu festigen. Virtuelle Mutproben an Touchscreens fordern die Besucher dazu auf, das eigene Handeln in Konfliktsituationen einzuschätzen und zu hinterfragen.
Die Ausstellung wurde ermöglicht durch das Förderprogramm »Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz« der Sächsischen Staatskanzlei.
Zu dieser Ausstellung bieten wir einen Workshop an.
Wir bedanken uns bei allen weiteren Förderern und Partnern:
Sächsischer Förderpreis für Demokratie BStU-Außenstelle Leipzig Universität Leipzig HTWK Leipzig Georg-Schumann-Schule Leipzig Stadtarchiv Leipzig Sächsisches Staatsarchiv Sächsische Landeszentrale für politische Bildung Stadtgeschichtliches Museum Leipzig Sächsische Bildungsagentur, Regionalstelle Leipzig werbung - druck - kopie, Leipzig
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